From no-name to hello world!
Die Digitalisierung meiner selbst
Das Wunder ist geschehen: Heute ist der Chef pünktlich gewesen! Sogar fünf Minuten vor Punkt 9 anwesend. Fast schon ein Grund zum Gratulieren, wenn er nicht den Capuccinoaufsatz für die Senseomaschine vergessen hätte, auf den wir schon seit Montag warten. Dennoch: ein anerkennendes Nicken! Nach dem allmorgendlichen Kaffegang waren trotzdem alle zufrieden und startbereit. Von heute habe ich mir auch viel erwartet, denn es ging endlich an’s Bloggen. Das war absolutes Neuland für mich!
Tim, der IT-Gott
Die Einrichtung unseres Providers und die Erstellung des Blogs mit WordPress hat uns Tim erklärt und sich dabei als exzellenter Dozent erwiesen. Locker flockig und absolut kompetent machte er das und es wurde klar: der hat Ahnung - und zwar von allem!
Allerdings wurden wir dann vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Wir sollten mit dem “Profi”programm Paint etwas zusammenkritzeln, um ein Testbild zu haben, mit dem wir lernen, Dateien hochzuladen. Da ich kein Kunstwerk zustande brachte, wurde ich bei meiner Sitznachbarin Lina neidisch: sie hatte eine verstrahle Schnecke mit Windpocken kreiert, und das mit wenigen Handgriffen. Ich ziehe meinen Hut!
![]()
Nebenher wurde fleißig weiterproduziert. Wir haben für die Tagescollage interviewt und Fotos des Tages geschossen. Der Blog musste also erst einmal ruhen. Er steht zwar online, aber wie bearbeitet man ihn? Wir mussten uns noch gedulden, denn um Punkt 11 ging es zu einer ziemlich spannenden Sache.
Grafik: Lina Jackel
Der große Auftritt
Die erste echte Pressekonferenz, das ist der große Aufritt! Ich habe zwar schon Erfahrung damit, aber für die meisten war das neu. Der Direktor des Trifolion stellte auf der Konferenz das neue Programm für das kommende Halbjahr vor. Und sogar eine musikalische Einlage des spanisch-französischen Duos Iguazú war angekündigt. Wir hatten das natürlich gleich professionell dokumentiert: Bilder während der Konferenz und Interviews danach, wir haben alles aufgenommen!
Foto: Jil Hinterscheid
Dabei gab es für mich nur ein Problem: Ich hatte nichts verstanden! Die Pressekonferenz wurde auf Luxemburgisch gehalten. Als das Musikduo dann angefangen hatte, auf Englisch zu erzählen, war ich fast schon erleichtert. Aber schon nach dem ersten Satz ist der Gitarrist auf Französisch umgesprungen, da der die Sprache offensichtlich besser beherrscht. Diese Sprache kann ich aber auch noch nicht.
Foto: Hannah Gräff
Große Pause
Danach ging es um Punkt 12 sofort in die Mittagspause und ein altes Problem begegnete meinen Mitstreitern und mir ein weiteres mal: Wo gibt es was zu Essen, und zwar etwas gutes? Echternach stellte sich bei unserem kurzem Streifzug als kulinarische Durststrecke heraus. Die Suche nach guten und günstigen Restaurants war nicht erfolgreich. Die Dönerläden waren wenig einladend und die restlichen Restaurants gnadenlos teuer. Aber nachdem wir durch die Stadt spaziert waren, sind wir letztendlich in einem russischen Bistro gelandet (Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt, und schon gar nicht hier).
Und jetzt der Feinschliff
Versorgt mit Croissants und Apfeltaschen von Thomas ging es dann endlich auf die Zielgerade. Tim hat uns in die letzten Geheimnisse des Umgangs mit WordPress eingeführt. Das Lernprinzip dabei war einfach: Tim macht vor und wir machen nach. Die Theorie sitzt und war auch nicht schwer zu verstehen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind riesig: schreiben, verlinken, Seiten erstellen, Videos und Musik hochladen und so weiter. Ich denke, jetzt kommt es darauf an, was wir aus unserem Blog machen. Was fehlt, ist nur noch ein eigenes und authentisches Layout.
Heute war’s auf ein sehr produktiver und erfolgreicher Tag. Es gab viel Neues, und gerade beim Bloggen ist man froh, wenn man gezeigt bekommt, wie es geht! Man darf das ruhig als Empfehlung verstehen: diese Akademie lohnt sich!
Von: Sven Schürkes

























